Platz Eins für Nordrhein-Westfalen mit 56 Sonderforschungsbereichen der Deutschen Forschungsgemeinschaft

Nordrhein-Westfalen erreicht mit 56 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Sonderforschungsbereichen (SFB) erneut bundesweit Platz Eins – vor Baden-Württemberg (48) und Bayern (36). Ab Januar 2018 richtet die DFG 15 neue Sonderforschungsbereiche ein. Bewilligt wurden alle sechs Anträge aus Nordrhein-Westfalen und vier weitere Anträge mit NRW-Beteiligung. Bundesweit fördert die DFG ab Januar 2018 insgesamt 269 Forschungsverbünde.

Die 15 neuen Sonderforschungsbereiche werden mit insgesamt 133 Millionen Euro für zunächst vier Jahre gefördert. Zusätzlich zu den 15 Einrichtungen stimmte der Bewilligungsausschuss für die Verlängerung von 21 Sonderforschungsbereichen, davon drei aus NRW und sechs mit NRW-Beteiligung.

NRW stellt mit 56 Sonderforschungsbereichen rund 21 Prozent der aktuell in Deutschland eingerichteten oder laufenden Forschungsbereiche. Besonders erfolgreich sind in NRW die Universitäten Köln (11 SFB), Bonn (8 SFB) und Münster (7 SFB).

Unter den bundesweit 269 Sonderforschungsbereichen sind insgesamt 77 Transregios (TRR), die sich auf mehrere Hochschulen verteilen. NRW ist mit 19 Sprecherhochschulen auch bei dieser Programmvariante führend. Hinzu kommen zahlreiche Transregios, an denen nordrhein-westfälische Hochschulen als Mitantragsteller beteiligt sind.

In den Sonderforschungsbereichen arbeiten Forscherinnen und Forscher fachübergreifend in ausgewählten Bereichen der Grundlagenforschung. Die Forschung wird von der DFG mit einer maximalen Dauer von zwölf Jahren gefördert. Der klassische Sonderforschungsbereich (SFB) wird von einer Hochschule beantragt und getragen. Der Transregio (TRR) wird von zwei oder drei Hochschulen gemeinsam beantragt und getragen. Er ermöglicht eine enge Kooperation zwischen diesen Hochschulen und den dort Forschenden einschließlich einer gemeinsamen Nutzung der Ressourcen.

(Quelle: Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW)
 
 

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