Projekte

Assoziierte Forschungs- und Entwicklungsprojekte

ADMIRE: Agenda Medizininformatik für Krankenversorgung, Forschung und Lehre
Die Uniklinika Münster, Bonn, Köln, Essen, sowie Düsseldorf als Vernetzungspartner, haben sich zu einem Konsortium zusammengeschlossen, um Forschung und Patientenversorgung durch innovative IT-Lösungen zu verbessern. Es soll ein abgestimmtes Konzept für die gemeinsame Datennutzung im Konsortium erarbeitet werden. Eine abgestimmte Organisationsstruktur für Datenintegrationszentren soll entwickelt und es soll eine initiale Version einer Datenlandkarte des jeweiligen Klinikums erstellt werden.

Folgende Use Cases wurden definiert:
  • Erstellung einer Studienplattform basierend auf Daten der Krankenversorgung, die standortübergreifend Planung, Rekrutierung, Datenmanagement und Auswertung von interventionellen und Beobachtungsstudien unterstützt. Die klinischen Informationssysteme sollen hierbei nach einem übertragbaren Konzept weiterentwickelt werden, sodass der Datenaustausch mit Forschungsdatenbanken ermöglicht wird.
  • Personalisierte Medizin: Standardisierte klinische Daten sollen mit neuen diagnostischen Verfahren mit hohem Datenvolumen kombiniert werden, um klinische Entscheidungen zu unterstützen und neue Forschungsfragestellungen zu bearbeiten. Diese innovativen Funktionalitäten sollen in die IT-Systeme der Krankenversorgung integriert werden, um z.B. eine Optimierung der Arzneimitteltherapie zu erreichen.
Konsortialführung: Prof. Dr. Martin Dugas, Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Wettbewerb :Medizininformatik-Initiative des BMBF (Konzeptphase)

Webseite Förderaufruf
FALKO.NRW
FALKO.NRW steht für „Medizinische Falldatenkommunikation in interoperablen Netzwerken“ und soll mit 16 Projektpartnern – darunter vier Kliniken der Ruhr-Universität Bochum, die Hochschule Niederrhein sowie die Firmen CompuGroup, DMI, IHE Deutschland, Healthcare IT Solutions, RZV und VISUS – ab Frühjahr 2016 weitere Lösungsszenarien auf der etablierten Plattform des Westdeutschen Teleradiologieverbundes entwickeln.

Ansprechpartner: Leif Grundmann, MedEcon Ruhr GmbH (Bochum)
Wettbewerb: Leitmarktwettbewerb Gesundheit.NRW

Projekt-Webseite
SepsisDataNet.NRW
Digitalisierte Mustererkennung für die personalisierte Behandlung von Sepsis-Patienten

Um das Ziel zu erreichen, klinische Big Data und molekularbiologische Big Data von 1000 Patienten mit schwerer Sepsis zu verknüpfen und individuelle Muster zur personalisierten Therapie zu entwickeln, wurde das Konsortium SepsisDataNet.NRW gegründet.

Bei SepsisDataNet.NRW handelt es sich um ein Vorhaben, in dem die Trends der Personalisierung und Digitalisierung der Medizin zusammenwirken. Mustergültig kann die Transformation von „big data“ in „smart data“ vollzogen werden, dies wiederum auf dem hochinnovativen Terrain personalisierter Diagnostik und Therapieentscheidung („decision support modul“). Eine solche Vernetzung, hier als Grundlage für einen SepsisBioassay, Klassifikationsmodelle und ein Decision- Support-Modul, ist in Deutschland bisher nicht erfolgreich umgesetzt worden. Sie bildet außerdem nicht nur die Basis für dieses Projekt, sondern ist nachhaltig für weitere Forschung nutzbar und auch auf andere Erkrankungen übertragbar.

SepsisDataNet.NRW bezieht Akteure aus den Bereichen der klinischen Versorgung, wissenschaftlichen Forschung, medizinische Informatik und Bioinformatik ein. Des Weiteren sind industrielle Partner aus den Bereichen molekulare Diagnostik sowie webbasierte Wissensportale und Systemlösungen aktiv eingebunden. Die klinischen Partner gewährleisten durch ihre Vernetzung eine Datensammlung im Sinne von Big Data, die durch wissenschaftliche Daten komplettiert werden. Durch die Bioinformatik werden die Daten dann so aufbereitet, dass entsprechende Klassifikationsmodelle entwickelt werden können. Diese sind wiederum Grundlage für die Entwicklung eines Sepsis-Bioassay-Prototyps und eines Decision-Support-Moduls. Im Anschluss an das Projekt werden aus den entwickelten Prototypen verwertbare Produkte.
(Quelle: Deutscher Anästhesiecongress 2017, S. 7 )

Konsortialführung: Prof. Adamzik, Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum; Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie
Wettbewerb: Leitmarktwettbewerb LifeSciences.NRW

Webseite Leitmarktagentur
GENeALYSE
Es gibt derzeit in Deutschland keine einheitliche Befundungsstruktur innerhalb der genomischen Diagnostik bei onkologischen Erkrankungen. Im Rahmen des Projektvorhabens GENeALYSE soll eine standardisierte und interoparable Grundlage zur beschriebenen Problematik in der Befundabbildung und-übermittlung erarbeitet werden. Ziel des Projektes ist die Bereitstellung eines Implementierungsleitfadens zur Optimierung der Zusammenarbeit zwischen Diagnostik und Therapie in Medizin und Forschung im Bereich der Genomanalytik.

GENeALYSE soll unter anderem die Abstimmung zwischen diagnostischem Genomlabor und klinischer Therapieentscheidung optimieren, um Therapiesicherheit und -erfolg zu steigern sowie die gesundheitsbezogenen Lebensqualität betroffener Patientinnen und Patienten zu verbessern.

Konsortialführung : Prof. Dr. Sylvia Thun, Hochschule Niederrhein (Krefeld)
Wettbewerb: Innovative Medizin in einer digitalen Gesellschaft

Webseite Förderbekanntmachung MIWF

 
 

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